Hallo, ich bin’s.

Puh Sommer 2017. Lang ist es her, dass mein letzter Blogpost online gegangen ist. Dabei habe ich so gerne gebloggt und jetzt überlege ich, ob ich das überhaupt noch kann.

Aber ich versuche es. Ich wollte nicht einfach einen neuen Blogpost über etwas Genähtes veröffentlichen und so tun als wäre diese Pause nicht gewesen. Darum wird es heute doch mal etwas persönlicher.

Gerade versuche ich mein Leben, was in den letzten zwei Jahren ins Trudeln geraten ist, wieder zu ordnen. Als ich über diesen Beitrag nachdachte, fiel mir immer wieder ein Zitat von Günter Steiner aus der Formel 1 Doku auf Netflix ein:

In F1 the highs are very high and the lows are very low.

Und so fühlte sich mein Leben an. Nicht in einer größtenteils geraden Linie, sondern mit einigen Höhen und sehr extremen Tiefen. Ich habe vor über anderthalb Jahren den besten Mann geheiratet, aber der gemeinsame Weg mit der besten Freundin endete. Nach langer Krankheit verstarb ein geliebter Mensch und ein kleiner, gesunder kam in unser Leben und erinnert mich jeden Tag daran, wie schön doch das Leben ist.

Denn dieser kleine Mensch kennt keine falschen Emotionen, keinen Hass, keinen Neid, keinen Betrug oder Hintergehen. Es sind wahre Emotionen, die sie uns zeigt. Ohne Filter, ohne Nachdenken. Wahre Freude, aber auch wahre Unzufriedenheit. Es ist einfach wunderbar, zu sehen.

Neben meinem Blog lag vieles in den Jahren brach. Aber inzwischen findet sich alles irgendwie wieder und die Nähmaschine rattert auch. Und das tut einfach gut. Es kann wieder vorwärts gehen.

Denn wir haben nur dieses eine Leben, oder? Und das sollten wir doch genießen.

Liebe Grüße,

P.s.: Und bald gibt es dann hier auch wieder etwas Genähtes zu sehen. :-)

Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt

Nie hatte ich geplant, so lange meinem Blog links liegen lassen zu müssen. Aber als fast unerschütterlicher Optimist habe ich die Lage unterschätzt. Und zwar so richtig. Inzwischen leben wir seit über zwei Monaten in der neuen Wohnung und es gibt noch so einiges zu tun.

Momentan ist es ein ganz anderes Leben als ich es noch vor einem Jahr gelebt habe. Aber ich halte mich an den vielen positiven Dingen fest, die diese Wohnung noch mit sich bringen wird:

  • ein richtiger Schreibtisch mit großem Bildschirm, an dem wunderbar Blogartikel geschrieben werden können
  • ein Nähtisch
  • und nicht zuletzt ein großes Regal (und auch Platz für dieses Regal), in dem meine Stoffe lagern können.

Somit hat der Küchentisch als zentraler Ort ausgedient und es darf nur noch dran gegessen werden.

All das wird mein Hobby noch schöner machen. Jetzt heißt es nur noch Durchhalten, denn wir sind ja schon auf der Zielgeraden.

Ich kann es kaum mehr erwarten, bald wieder richtig loslegen zu können. Und dann gibt es hier auch hoffentlich regelmäßig wieder etwas zu lesen.

Liebe Grüße,
Stephanie

Happy Birthday – 2 Jahre Kreativprojekte

Es ist fast unglaublich. Denn es ist bereits zwei Jahre her, dass ich mich von jetzt auf gleich entschlossen habe, diesen Blog zu eröffnen. Und somit sind es auch bereits zwei Jahre, die ich in regelmäßigen Abständen an der Nähmaschine verbracht habe.

2 Jahre Kreativprojekte

In der Zeit habe ich wirklich viel gelernt, aber es gibt noch so vieles zu entdecken.


Vor einem Jahr habe ich mir fünf Ziele vorgenommen, die ich in dem neuen Bloggerjahr angehen wollte. Mal schauen, was daraus geworden ist.

1. Kleidung nähen

Inzwischen habe ich meine ersten Erfahrungen gemacht, bin mir aber noch nicht ganz so sicher, wie der Hase genau läuft. Oft bin ich mir noch unsicher, was genau ich machen muss und mit der Overlock bin ich auch noch nicht eins. Das ist also im neuen Bloggerjahr definitiv ausbaufähig.

2. Handtasche nähen

Nein, das war nichts. Das kommt auf die Liste fürs nächste Jahr. Weiterlesen

Blogger für Flüchtlinge

Blogger für Flüchtlinge

Vermutlich habt ihr schon den ein oder anderen Beitrag zur Flüchtlingsthematik gelesen. Denn das Thema ist so präsent, wie schon lange keins mehr. Es ist in aller Munde und jeder scheint eine Meinung zu haben.

Bei mir ist es eine Mischung aus Traurigkeit und Wut. Die Industriestaaten haben all die Mittel, können Milliarden aufbringen, um eine Bankenkrise oder den Bankrott eines Landes zu verhindern. Aber hier geht es, um Menschenleben, um Menschen, die alles verloren haben, die um ihr Leben fürchten müssen.

Viele in Deutschland wissen zum Glück nicht, was es bedeutet, um sein Leben fürchten zu müssen. Wie es ist, wenn kein Frieden im Land herrscht. Frieden ist so ein hohen Gut. Und wir können uns so glücklich schätzen, dass wir in Frieden leben können.

Ich glaube daran, wenn wir alle ein wenig geben, können wir so viel bewegen. Vor allem müssen wir ein Zeichen setzen, dass der Fremdenhass keine Überhand nimmt. Denn das ist, was mich schockiert. Wir könnten alle in einer Situation stecken, in der wir auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Mehr Infos

Auf der Seite Blogger für Flüchtlinge könnt ihr euch über die Aktion informieren. Teilt die Nachricht oder spendet sogar einen kleinen Beitrag.

Als ich begonnen habe diesen Beitrag zu schreiben, war ich vor allem von der Thematik betroffen, aber gerade habe ich gesehen, dass innerhalb weniger Tage insgesamt fast 100.000€ gespendet wurden und das stärkt meine Hoffnung und den Glauben an das Gute in den Menschen. :)

Liebe Grüße,
Stephanie

Bloggen und Alltag – #Schreibzeit

Über Twitter bin ich auf das August Schreibzeit Thema von Sabine aufmerksam geworden. Jeden Monat veröffentlicht Sabine auf ihrem Blog was eigenes (großartiger Blog, es lohnt sich vorbeizuschauen) ein Thema und jeder darf gerne etwas dazu schreiben.

Und dieses Thema hat mich gereizt. Denn wie mache ich das eigentlich? Wenn ich mir das ganz rational überlege, könnte mein Leben sehr viel entspannter sein. Hätte ich mich nicht 2013 für das Nähen und Bloggen entschieden, könnte ich abends nach meinem Vollzeitjob die Beine hochlegen und am Fernseher einen Serien Marathon inhalieren, um danach ins Bett zugehen. Weiterlesen

Vorsätze 2015 – der persönliche Teil

Wie schon erwähnt, wollte ich euch meine Vorsätze für das Jahr 2015 nicht vorenthalten. Auch, wenn ich vier Wochen zu spät bin. Aber es ist wenigstens immer noch 2015. Bevor es an die Nähziele geht, gibt es heute meine persönlichen Überlegungen und Vorsätze.

1. Gelassenheit einatmen

Besonders gegen Ende des Jahres war ich innerlich nur noch gestresst. So viel musste gemacht werden. Aber muss wirklich alles unbedingt erledigt werden? Inzwischen zwinge ich mich selbst auch mal eine dreckige Tasse nicht sofort in die Spülmaschine zu räumen oder auch mal einen Blogbeitrag zu verschieben. Denn im selbst Stress machen, war/bin ich sehr gut.

Denn im Leben muss man eigentlich nicht viel. Warum dann der ganze selbstgemachte Stress? Das soll sich dieses Jahr ändern. Denn die Welt wird wohl kaum untergehen, nur weil ich eine Tasse nicht sofort spüle. Also das hoffe ich zumindest. Weiterlesen

Ein paar Gedanken zur dunklen Jahreszeit

Heute gibt es kein Tutorial und keine Tricks von mir, sondern mal etwas Anderes. Gerne würde ich euch etwas Genähtes zeigen, aber die dunkle Jahreszeit kam so plötzlich, dass ich vergessen habe in den hellen Stunden am Wochenende Fotos zu machen. Und bevor ich euch dunkle Foto oder überbelichtete Fotos mit Blitz geschossen zeige, lasse ich es lieber. Denn ich wollte ja bessere Fotos machen. Das hatte ich mir am Anfang des zweiten Bloggerjahres auf die Fahne geschrieben. Nun sitze ich hier und warte auf das helle Wochenende.

Und dann Weihnachten. Bis dahin sind es gar nicht mehr so viele helle Wochenenden. Die Zahl ist vermutlich kleiner zehn und wenn die Zeit so schnell weiterrast, dann sind es bald kleiner als 5.

Aber irgendwie habe ich gar nicht das Gefühl, das die Weihnachtszeit naht. Klar, die Temperaturen sind zumindest hier in den letzten Tagen rapide gesunken und morgens auf dem Fahrrad sehnen sich Ohren und Finger bereits nach Wollmütze und Handschuhen. Aber irgendwie ging mir das alles zu schnell. Weiterlesen