Trick 14: So vergisst man die Wendeöffnung nicht

Tipps rund um die Nähmaschine

Seitdem ich nähe macht mir die Wendeöffnung schon zu schaffen. Manchmal vergesse ich sie ganz oder mache sie zu klein, sodass das Wenden zu einem echten Akt wird. Trick 4 der Trickkiste war bereits der Wendeöffnung gewidmet, aber heute zeige ich euch meinen Trick, damit ich sie hoffentlich nie wieder vergesse.

Wendeöffnung nicht vergessen

Könnt ihr erkennen, wie ich es gemacht habe? Da, wo die Wendeöffnung anfängt, habe ich eine Stecknadel um 90 Grad gedreht. Und wenn ich nähe, ist das quasi die Mauer vor der Nadel. Ok, das ist etwas übertrieben. Aber ihr wisst bestimmt, was ich meine.

Eine andere gedrehte Nadel markiert den Punkt, an dem ich wieder anfangen kann zu nähen, sodass die Wendeöffnung auch groß genug ist. So wird sie im Eifer nicht zu klein.

Tipp von Leserin Karin

Öffnungen mit Schneiderkreide oder Bleistift markieren.

Das ist also meine kleine Kampfansage an die Wendeöffnung! Irgendwann werden wir noch beste Freunde! Jawohl.

In diesem Sinne: lasst euch nicht unterkriegen!

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 13: Faden festhalten

Tipps rund um die Nähmaschine

Dieser Trick ist sehr einfach, aber effektiv. Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber wenn ich am Anfang einer Naht nicht den Oberfaden mit der Hand festhalte, entwickelt sich auf der Unterseite des Stoffes ein kleines Faden Wirr-warr.

Und das kein man einfach beheben, indem man den Oberfaden die ersten paar Nähte festhält. :) So einfach kann es manchmal sein.

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 12: Stecknadeln nutzen

Tipps rund um die Nähmaschine

Ich muss ja gestehen, dass Stecknadeln und ich nicht die besten Freunde sind. Wie oft haben die Nadeln mich schon in die Hand oder in die Finger gestochen? Definitiv an zwei Händen nicht mehr abzählbar. Und wie oft hat man selbst oder der Partner Angst, dass irgendwo noch eine Nadel auf dem Boden liegt und man womöglich rein tritt? Zu oft, sage ich euch.

Aber mal ehrlich, je besser und genauer etwas abgesteckt ist, desto einfacher ist das Nähen doch, oder? Darum nehmt euch die Zeit, ja ich weiß, es dauert etwas, um eure Nähprojekte ordentlich abzustecken, denn dann macht das Nähen noch mehr Spaß.

Und wir haben ja auch die ganzen Nadelkissen nicht umsonst genäht, oder? Wir sollten sie auch nutzen! Jawohl! :)

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 11: Genaues arbeiten

Tipps rund um die Nähmaschine

Noch eben schnell einen Streifen zu schneiden oder ein Rechteck aufzeichnen. Das endet meistens nie gut. Ich gebe zu, ich gehöre auch zu denen, die das Nähen an sich am Besten finden und das Vorarbeiten ist eher ein Muss für mich, besonders weil ich echt schlecht schneiden kann (Kein Witz).

Aber es ist leider so, wenn schlecht zugeschnitten und gar schon vorgezeichnet wurde, kann man beim Nähen nicht mehr so viel retten. Besonders habe ich das bei meinen Patchworksachen gemerkt: wenn ein Quadrat nicht ordentlich ist, verschiebt es die ganze Reihe und die nächste passt dann natürlich auch nicht mehr Naht auf Naht zusammen.

Also nehmt euch die Zeit und zeichnet präzise die Schnittmuster ab und gebt euch Mühe beim Ausschneiden. Damit ihr nachher zufrieden sein könnt und euch nicht ärgern müsst, dass ihr nicht genau genug gearbeitet habt.

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 10: Sei glücklich!

Tipps rund um die Nähmaschine

Es gibt keinen Masterplan, mit dem einem alle Nähprojekte gelingen. Aber ich habe festgestellt, wenn ich den Kopf freie habe und zufrieden bin, gelingen die Projekte besser und ich mache weniger Fehler.

Denn wenn ich eigentlich ganz woanders bin und meine Stimmung etwas mies ist, dann wird das nichts und darum setze ich mich meistens erst gar nicht an den Nähtisch. Denn dann nähe ich Seiten links auf rechts zusammen, vergesse Wendeöffnungen oder nähe mit dem dunklen Garn auf hellem Stoff weiter. Und dann ist der Frust noch größer, weil die einfachsten Dinge nicht mehr gelingen wollen.

Daher mein Rat: nur nähen, wenn ihr richtig Lust darauf habt und auch den Kopf frei habt!

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 9: Bommelborte einfach anbringen

Tipps rund um die Nähmaschine

Lange Zeit habe ich mit Bommelborten gekämpft. Sie sind super cool, aber irgendwie habe ich es nie hinbekommen, dass ich die Bommelborte beim Zusammenähen vollständig angenäht habe.

Dann bin ich endlich mal auf die Idee bekommen, ERST die Bommelborte an ein Stoffstück zu nähen und dann die beiden Stoffstücke zusammen zu nähen. Zum Besipiel Außen- und Futterstoff.

Beispiel: Kissenhülle mit Patchworkherz

Die Stoffe kann man dann am Besten mit dem Reißverschlussfuß zusammennähen und dann einfach der Naht folgen, die beim Annähen der Bommelborte entstanden ist.

Unglaublich, wie lange es dauert hat, bis ich auf die Idee gekommen bin! Aber nun ja, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn, oder wie sagt man?

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 8: Farblich passendes Garn verwenden

Tipps rund um die Nähmaschine

Es klingt so simpel, aber es kann die Kleinigkeit sein, die einen am Ende nervt. Das Garn sollte zum Stoff passen und, wenn es nicht zur Dekorationszwecken irgendwo positioniert ist, möglichst unauffällig sein.

Ich habe mal zwei Schachteln Garn im Discounter gekauft und nutze diese immer noch. Als Anfänger hat man hat eine gute Auswahl an Farben und bis jetzt habe ich noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Das Garn ist weder gerissen, noch hat sich das irgendwie nicht richtig vernähen lassen.

Bei mir hängt es an der begrenzten Anzahl der Unterfadenspulen, dass ich manchmal denke, ach, das machst du mit weiß. Aber dann wäre es hinterher doch schöner in einer passenderen Farbe gewesen. Aber ich werde mir gleich mal ein paar Unterfadenspulen nachbestellen, um mit gutem Beispiel voran gehen zu können! :)

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 7: Perfekt Zuschneiden von Stich und Faden

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In meinem Reader bin ich über einen wirklich tollen Blogbeitrag von Stich und Faden gestolpert und zwar behandelt Katharina da das Thema „Das perfekte Zuschneiden“. Ich würde euch diesen Artikel nicht empfehlen, wenn er mir selbst nicht sogar etwas die Augen geöffnet hat.

Blog Stich und Faden

Blog Stich und Faden

Denn ich habe ehrlich gesagt noch nicht daran gedacht, dass auch das Muster von, zum Beispiel, Pünktchenstoffen an den Nahtstellen wunderbar in ineinander übergehen kann. Ich habe nämlich den Stoff immer nur so zugeschnitten, damit ich möglichst viel davon habe. Aber Katharina hat schon Recht, dass das Endprodukt natürlich viel schöner ist, wenn alles schön ineinander übergeht. Weiterlesen

Trick 6: Gurtband verkleben

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Meine erste und einzige Erfahrung mit Gurtband ist mit einem etwas schockierenden Moment verbunden. Denn schön zugeschnitten und zusammengenäht, machte sich das Gurtband plötzlich selbstständig und ribbelte sich auf.

Meine Oma hat man mir dann den Tipp gegeben mit Flüssigkleber die Stelle zu verkleben, um das Aufribbeln zu verhindern. Gesagt, getan und es funktionierte!

Es gibt aber auch sehr verschiedene Arten von Gurtband und man sollte definitiv auf die Qualität achten, denn hier spielt der Preis sehr wohl eine Rolle und bei guter Qualität hat man das Problem mit dem Aufribbeln gar nicht erst.

Liebe Grüße,
Stephanie

Trick 5: Bügeln, bügeln, bügeln

Tipps rund um die Nähmaschine

Ja, ich muss zugeben, ich bin kein großer Bügler. Neben dem Nähen gehöre ich auch nicht gerade zu den Leuten, die viel bügeln und schon gar keine Taschentücher oder Bettwäsche. Aber ich habe festgestellt, dass Bügeln das Nähen wirklich erleichtert und das Ergebnis am Ende besser aussieht.

Am besten sollte das Bügelbrett nie zu weit wegstellen, während man näht, damit man nicht etwa auf den Gedanken kommt, das muss ja nicht unbedingt. Immer schön, die Nähte bügeln, das ist nicht nur bei Patchwork-Projekten wichtig und darauf achten, dass das Bügeleisen passend für den Stoff erhitzt ist.

Liebe Grüße,
Stephanie